Gutedel -   "Alte Reben 1927"

Trocken jährlich zirka 350 Flaschen

 

Im Jahr 2013 ließen wir unsere Ernte erstmalig solitär keltern. Wir wollten damit den Charakter unseres Terrains in die Flasche holen. Ich finde, das ist uns gelungen.

 

2015 war ein Jahrgang mit einer berauschenden Fruchtigkeit und hatte am 1. März 2016 in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt sehr guten Anklang gefunden.

 

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Alte Reben 1927

Der besondere Reiz des Gutedels liegt im geschmacksneutralen Charakter der Rebe. Damit kommen Lage, Boden und klimatische Verhältnisse in diesem Wein sehr stark zum Ausdruck, allerdings erst, wenn die Pflanzen 30 - 40 Jahre alt sind. Unsere Reben pflanzte mein Urgroßonkel Paul Otto im Jahr 1927.

 

Den regionalen Besonderheiten des vorherrschenden Muschelkalkbodens verdankt der Wein seinen mineralischen Charakter. Hervorgehoben wird dieser durch einen ausgesprochen reduktiven Ausbau.

So entsteht ein eigener unverwechselbarer Gebietstyp.

 

Tafeltraube – Seltene Sorte

Der weiße und rote Gutedel wird als Tafeltraube sehr geschätzt. Allgemein wird der Gutedel jedoch selten neu angepflanzt. Er zählt mittlerweile zu einer der immer seltener werdenden Sorten. Bei uns im Saale-Unstrut Gebiet gibt es noch 25 Hektar Weinberge, die mit Gutedel bestockt sind. Außerdem ist der Wein nur noch im Markgräflerland bei Freiburg zu finden.


Geschichte – Gutedel - die älteste Kulturrebe

Vermutlich stammt die Gutedelrebe aus Palästina. Der Anbau am Nil vor 5.000 Jahren soll verbürgt sein. Es wird vermutet, das seine Verbreitung durch die Römer und Griechen – die seefahrenden Phönizier - gelang. Am Anfang des 16. Jahrhunderts kam der Gutedel nach Frankreich. In Deutschland wurde er seit Beginn des 17. Jahrhunderts angepflanzt.

 

 

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